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aiSuite March Release 2026
März 2026
Im März rücken wir drei Themen in den Fokus: präzisere Analysen und Crawling im aiStudio, ein zielgerichteterer Einsatz von Modellen und Agenten im aiWorkplace sowie der stärkere Einsatz deiner Knowledge Base in Workflows. Unser Ziel: KI näher an deine täglichen Prozesse zu bringen, mit klarer Steuerung von Qualität und Kosten.
Bei Fragen zur Umsetzung unterstützt dich wie immer unser Customer-Success-Team.
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Chatbots im aiStudio
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Analysis Scope im Conversation Labeler: Fokus da, wo er hingehört
Im Conversation Labeler kannst du jetzt pro Kategorie genau steuern, welche Teile einer Konversation analysiert werden sollen. Unsere Analysen und euer Feedback haben ergeben, dass bei einigen Topic-Analysen bisher oft die Chatbot-Antworten zu stark gewichtet wurden, obwohl im Vordergrund eigentlich die User Inputs stehen sollten.
Mit dem neuen Analysescope legst du deshalb fest, ob für eine Kategorie die gesamte Konversation, nur User Inputs oder nur Bot-Antworten ausgewertet werden. So kannst du z. B. Themen, Intents und Pain Points sauber auf Basis der Nutzerfragen analysieren und gleichzeitig getrennt prüfen, wie dein Bot inhaltlich und tonal reagiert.
Direktes Labeling im Conversation Viewer: Zusätzlich kannst du im Conversation Viewer einzelne Konversationen unmittelbar labeln – damit ist die Kategorisierung deiner Chatbot-Gespräche noch flexibler und schneller möglich.
Mehr erfahren: Dokumentation zum Conversation Labeler
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Erweiterte Crawling-Konfiguration für dynamische Websites
Die Crawling-Konfiguration im aiStudio wurde gezielt für komplexere Webauftritte erweitert. Du kannst jetzt feiner steuern, wie Inhalte für deine Datenbasis eingelesen werden gerade bei dynamischen oder stark gesteuerten Seiten.
Neu ist eine Option, mit der du Crawlbeschränkungen aus der robots.txt gezielt ignorieren kannst. Das ist insbesondere dann hilfreich, wenn deine öffentliche Website bestimmte Bereiche für klassische Crawler sperrt, du diese Inhalte aber trotzdem intern im Chatbot nutzen möchtest.
Zudem kannst du in der Playwright-Konfiguration mehrere klickbare Elemente definieren, die vor oder während des Crawlings ausgelöst werden. So lassen sich dynamische Seiten mit komplexen JavaScript-Elementen besser erfassen, etwa Menüs, Tabs oder „Mehr anzeigen“-Buttons.
Mehr erfahren: Dokumentation zu der Crawling-Konfiguration
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aiWorkplace: Dein CompanyGPT
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Custom Agents im aiWorkplace: Kleine Helfer für deinen Arbeitsalltag
Mit den neuen Custom Agents im aiWorkplace kannst du dir eigene, auf deinen Arbeitsalltag zugeschnittene KI-Assistenten bauen. Du gibst dem Agenten einen Namen und eine Beschreibung, wählst ein Modell, definierst einen Prompt, aktivierst bei Bedarf Tools (z. B. Suche, Bildgenerierung) und kannst optional eine eigene Knowledge Base mit Richtlinien, Produktinfos oder Dokumenten hinterlegen.
Typische Einsatzszenarien sind z. B. Textassistenzen im Corporate Wording, kleine Research-Helfer mit Zugriff auf interne Informationen oder wiederkehrende Aufgaben wie Zusammenfassungen, Angebotsentwürfe oder Meetingvorbereitungen. Während der Konfiguration steht dir ein Entwicklungs-Chat zur Seite, in dem du das Verhalten deines Agents direkt testen und schrittweise verbessern kannst.
Nach dem Speichern erscheint dein Custom Agent in der Navigation und kann wie ein eigener „Spezial-Chat“ genutzt werden. Jede Nutzerin und jeder Nutzer kann aktuell eigene Custom Agents anlegen; eine organisationsweite Nutzung folgt in späteren Versionen. Damit bekommst du schnell und ohne großen Setup-Aufwand persönliche KI-Helfer, die deine Standardaufgaben strukturierter, schneller und konsistenter unterstützen.
Mehr erfahren: Dokumentation Custom Agents
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Open-Source-Modelle und Erweitertes Denken
Im aiWorkplace stehen dir neben kommerziellen Modellen jetzt eine Reihe leistungsstarker Open-Source-Modelle zur Verfügung etwa DeepSeek, Qwen, GLM oder MiniMax.
Sie werden DSGVO-konform in Europa gehostet und bieten dir vor allem diese Vorteile:
- Kostenkontrolle: Open-Source-Modelle sind in der Regel deutlich günstiger, erreichen aber für viele Office-, Analyse- und Coding-Aufgaben 90–98% der Qualität von Premium-Modellen.
- Datensouveränität: Sie eignen sich besonders gut für sensible Anwendungsfälle, weil sie bei europäischen Rechenzentrumsbetreibern und perspektivisch auch in eigenen Infrastrukturen (bis hin zu on premise) betrieben werden können.
Eine Übersicht der Open-Source-Modelle und ihrer Vergleichbarkeit findet ihr hier: Open Source Modelle im aiWorkplace
Ergänzend steht in vielen Modellen der Modus „Erweitertes Denken“ zur Verfügung. Wenn du ihn aktivierst, nimmt sich das Modell mehr Zeit für zusätzliche Reasoning-Schritte und liefert bei komplexen Fragestellungen häufig strukturiertere, besser begründete Antworten, etwa für mehrstufige Analysen, Planungen oder Entscheidungsgrundlagen. Das kann etwas länger dauern und gerade bei teureren Modellen deutlich mehr KI-Punkte verbrauchen, lohnt sich aber überall dort, wo Qualität und Nachvollziehbarkeit wichtig sind.
Mehr dazu erfahrt ihr hier: Erweitertes Denken
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aiWorkflows: Prozessautomatisierung
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Knowledge Base im aiWorkflowBuilder: Unternehmenswissen im Prozess
Im aiWorkflowBuilder kannst du jetzt Knowledge Bases direkt in deine Workflows einbinden. Du kannst eine Knowledge Base entweder als eigenen Block verwenden, der gezielt recherchiert und die gefundenen Inhalte an nachgelagerte Schritte übergibt, oder als Tool für Agenten, die im Workflow selbstständig auf deine Wissensbasis zugreifen. Ein typischer Anwendungsfall ist die Bearbeitung von E-Mails: Der Workflow liest eine eingehende Mail aus, zieht passende Informationen aus Richtlinien, Produktdokumentation oder FAQ hinzu und erstellt daraus einen Antwortentwurf.
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Usability-Verbesserungen und Ausgabeformat
Nach dem großen Release im Februar haben wir die Usability im Zusammenspiel von Workflows und aiWorkplace weiter verbessert. Unter anderem haben wir die Berechtigungsstruktur für OAuth-Provider stabilisiert. Ebenso werden Workflow-Ergebnisse im aiWorkplace jetzt übersichtlicher gerendert, inklusive Überschriften, Listen und klickbaren Links zu Output-Dokumenten.
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Kauz.ai Spring Release: Die Zukunft der Arbeitswelt mit KI
Am 22.04.2026 findet unser Kauz.ai Spring Release statt. Dieses Mal führen dich durch den Arbeitsalltag eines mittelständischen Unternehmens, das KI Ende-zu-Ende einsetzt – von der ersten Kundenanfrage bis zur individuellen Tagesplanung der Mitarbeitenden. Du siehst live:
- wie Chatbots und Phonebots Kundenanfragen entgegennehmen und Service-Teams diese KI-gestützt auswerten
- wie intelligente E-Mail-Workflows Postfächer automatisch sortieren, priorisieren und bearbeiten
- wie ein persönlicher KI-Arbeitsplatz Aufgaben aus Kalender, Mails und Nachrichten ableitet, Wissen direkt aus dem Wissensmanagement zieht und Unterlagen für wichtige Termine vorbereitet
Am 24.04.2026 vertiefen wir die gezeigten Szenarien in einer KI Power Hour. Dort gehen wir hands-on in die Umsetzung, zeigen dir Best Practices und beantworten deine Fragen zur Einführung im eigenen Unternehmen.
Anmeldung:
- Zum Spring Release: Anmeldung Kauz.ai Spring Release
- Zur Power Hour: Anmeldung KI Power Hour: Spring Release Deep Dive